Rente & Altersvorsorge: gesetzliche Rente, ETF und Altersvorsorgedepot

Was bringt die gesetzliche Rente, wann kannst du gehen und wie schließt du die Lücke mit ETF oder Altersvorsorgedepot ab 2027? Rechner und Ratgeber, ohne Anmeldung, ohne Beratung.

Die gesetzliche Rente rechnet in Entgeltpunkten: ein Jahr Durchschnittsverdienst bringt ab Juli 2026 42,52 € Monatsrente. Für die meisten reicht das nicht für den gewohnten Lebensstandard. Die Lücke schließt ein ETF-Sparplan – ab 2027 auch gefördert im Altersvorsorgedepot mit bis zu 540 € Zulage plus 300 € je Kind. Rechner, Checkliste und Ratgeber, ohne Anmeldung und ohne Beratung.

Rechnen

Die wichtigsten Zahlen 2026

Rechengrößen zur Rente 2026
GrößeWertBedeutung
Aktueller Rentenwert42,52 €Monatsrente je Entgeltpunkt ab 01.07.2026
Durchschnittsentgelt51.944 €Jahresverdienst für 1 Entgeltpunkt
Beitragssatz18,6 %je 9,3 % Arbeitnehmer und Arbeitgeber
Beitragsbemessungsgrenze8.450 €/Monatdarüber keine Beiträge, keine Punkte
Regelaltersgrenze67ab Jahrgang 1964
Besteuerungsanteil84 %bei Rentenbeginn 2026, 100 % ab 2058
Altersvorsorgedepotbis 540 € + 300 €/KindZulagen pro Jahr ab 01.01.2027

Richtwerte ohne Gewähr. Stand Oktober 2026.

Schritt für Schritt

Entscheiden

Neu ab 2026 und 2027

Grundlagen

Drei Säulen, eine Rechnung

Altersvorsorge in Deutschland steht auf drei Säulen: der gesetzlichen Rente, der betrieblichen und der privaten Vorsorge. Die gesetzliche Rente ist für Angestellte Pflicht und bildet den lebenslangen Sockel. Weil das Rentenniveau langfristig sinkt, reicht sie für die meisten nicht, um den Lebensstandard zu halten.

Die gute Nachricht: Schon kleine Beträge machen über Jahrzehnte viel aus. Ab 2027 legt der Staat im Altersvorsorgedepot pro gespartem Euro bis zu 50 Cent dazu, mit Kindern deutlich mehr. Wo du stehst, zeigt der Rechner Gesetzliche Rente vs. ETF.

Für Selbstständige

Die meisten Selbstständigen sind nicht rentenversicherungspflichtig und müssen selbst vorsorgen. Ab 2027 dürfen sie erstmals das geförderte Altersvorsorgedepot nutzen. Ob freiwillige Rentenbeiträge oder ETFs mehr bringen und was beim Schutz fehlt: Gesetzliche Rente oder ETF? und Rentenversicherungspflicht.

Keine Renten-, Anlage- oder Steuerberatung. Angaben ohne Gewähr. Stand Oktober 2026.

Häufige Fragen

Wie viel gesetzliche Rente bekomme ich?

Entgeltpunkte × 42,52 € (ab 01.07.2026). Ein Jahr mit Durchschnittsverdienst (51.944 €) ist ein Punkt. 45 Jahre Durchschnitt ergeben rund 1.913 € brutto. Deine Punkte stehen in der Renteninformation.

Wann kann ich in Rente gehen?

Ab Jahrgang 1964 mit 67 ohne Abschlag, mit 35 Versicherungsjahren ab 63 mit bis zu 14,4 % Abschlag, mit 45 Beitragsjahren ab 65 ohne Abschlag. Das genaue Datum zeigt der Rentenbeginn-Rechner.

Gesetzliche Rente oder ETF – was ist besser?

Derselbe Beitrag bringt im ETF rechnerisch meist mehr. Die gesetzliche Rente zahlt dafür lebenslang und schützt bei Erwerbsminderung und Tod. Angestellte sind pflichtversichert und sparen zusätzlich, Selbstständige entscheiden meist selbst.

Was ist das Altersvorsorgedepot?

Die geförderte private Altersvorsorge ab 2027, Nachfolger von Riester: ein Depot mit Fonds und ETFs, bis 540 € Grundzulage und 300 € je Kind im Jahr. Erstmals auch für Selbstständige.

Wie viel muss ich privat vorsorgen?

So viel, dass gesetzliche Rente plus Vorsorge deine Wunschrente erreichen. Für 500 € zusätzliche Monatsrente ab 67 reichen grob 100 € im Monat ab 25, ab 45 sind es rund 290 €.

Ist das eine Renten- oder Anlageberatung?

Nein. Kostenlose Richtwerte und Erklärungen ohne Produktempfehlung. Verbindliche Auskunft zu Rentenansprüchen gibt die Deutsche Rentenversicherung, unabhängige Beratung die Verbraucherzentrale.

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