Gewerbesteuer-Rechner

Gewerbesteuer aus Gewinn und Hebesatz schätzen – Freibetrag 24.500 €, Messzahl 3,5 %, Städte-Liste und Anrechnung nach § 35 EStG. Schätzung, Hebesätze nicht jahrgenau.

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Der Gewerbesteuer-Rechner nimmt Gewinn (Gewerbeertrag), rundet auf volle 100 € ab, zieht bei Einzelunternehmen und GbR 24.500 € Freibetrag ab und multipliziert 3,5 % Messzahl mit dem Hebesatz der Gemeinde. 80.000 € in Berlin (410 %) → grob 7.964 € Gewerbesteuer. Das ist eine Schätzung: ohne Hinzurechnungen, Städteliste nicht jahrgenau. Über 400 % Hebesatz bleibt nach § 35 oft ein Rest. Keine Steuerberatung.

Schätzung der Gewerbesteuer 2026 – Freibetrag, Messzahl und Hebesatz, ohne Hinzurechnungen. Keine 100 % genaue Steuerberechnung.

Freibetrag und Messzahl gleich (2023–2026). Hebesatz jährlich von der Gemeinde.

Mindestens 200 %. Städte-Werte sind Orientierung, nicht jahrgenau – Gemeinde beschließt jährlich.

Schätzung 2026

80.000,00 € nach Abrundung − 24.500,00 € Freibetrag · Hebesatz 410 %

7.964,25 €

Gewerbesteuer / Jahr

Messbetrag
1.942,50 €
Effektiver Satz
9,96 %
§ 35 max.
7.770,00 €
ohne Anrechnung
194,25 €

Hebesatz über 400 %: ein Teil der Gewerbesteuer lässt sich über § 35 EStG typisch nicht mehr auf die Einkommensteuer anrechnen.

Schätzung, keine 100 % genaue Steuerberechnung. Ohne Hinzurechnungen nach § 8 GewStG, Hebesatz-Liste nicht jahrgenau. Ohne Gewähr, keine Steuerberatung.

Was ist die Gewerbesteuer?

Eine Gemeindesteuer auf den Gewerbeertrag. Sie hängt am Hebesatz vor Ort, nicht am Bundestarif. Einzelunternehmen und Personengesellschaften (GbR, OHG, KG) bekommen einen Freibetrag von 24.500 €. Die Gewerbesteuer mindert seit 2008 nicht den Gewinn für die Einkommensteuer – dafür gibt es die Anrechnung nach § 35 EStG.

Formel (2023–2026)

SchrittWert
Abrundenvolle 100 €
Freibetrag (Personenunternehmen)24.500 €
Steuermesszahl3,5 %
HebesatzGemeinde, mind. 200 %, jährlich neu

Städte (Orientierung, nicht jahrgenau)

Berlin 410 %, Hamburg 470 %, München 490 %, Köln 475 %, Frankfurt 460 %. Den verbindlichen Satz setzt die Gemeinde jährlich – im Zweifel den Bescheid oder die Satzung nutzen, nicht nur diese Liste. Deshalb bleibt das Ergebnis eine Schätzung.

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Häufige Fragen

Wie wird die Gewerbesteuer berechnet?

Gewerbeertrag auf 100 € abrunden, bei Personenunternehmen 24.500 € Freibetrag abziehen, 3,5 % Messzahl = Steuermessbetrag, mal Hebesatz der Gemeinde. GmbHs bekommen den 24.500-€-Freibetrag nicht. Freibetrag und Messzahl sind 2023–2026 unverändert.

Was ist der Hebesatz?

Jede Gemeinde setzt einen Prozentsatz fest, oft zwischen 200 und 600 %. Berlin liegt bei 410 %, München bei 490 %, der Bundesdurchschnitt grob um 400 %. Der Hebesatz steht im Gewerbesteuerbescheid und ändert sich jährlich. Die Städteliste hier ist nur Orientierung, nicht jahrgenau – den Satz deines Jahres selbst eintragen.

Warum sind 400 % eine magische Grenze?

§ 35 EStG mindert die Einkommensteuer um das 4-fache des Messbetrags, höchstens um die tatsächlich gezahlte Gewerbesteuer. 4 × 3,5 % entsprechen 14 % – das ist ein Hebesatz von 400 %. Darüber bleibt ein Teil der GewSt oft ohne Anrechnung.

Zahlt eine GbR Gewerbesteuer?

Ja, wenn sie ein Gewerbe betreibt: die Steuer entsteht auf Ebene der Gesellschaft. Die Gesellschafter rechnen ihren Anteil über § 35 auf die Einkommensteuer an. Freiberufler ohne Gewerbe zahlen in der Regel keine Gewerbesteuer.

Sind Zinsen und Mieten (Hinzurechnungen) enthalten?

Nein. § 8 GewStG kann Finanzierungs- und Mietaufwendungen anteilig wieder hinzurechnen. Der Rechner setzt Gewinn = Gewerbeertrag. Bei hohen Zinsen oder Mieten liegt die echte GewSt oft höher – deshalb ist das Ergebnis eine Schätzung.

Ist das Ergebnis genau?

Nein. Es ist eine Schätzung: ohne Hinzurechnungen und Kürzungen, ohne Zerlegung auf mehrere Gemeinden, mit einer Städteliste, die nicht für jedes Jahr 2023–2026 einzeln gepflegt ist. Verbindlich sind Bescheid und Satzung. Keine Steuerberatung.

Ist der Gewerbesteuer-Rechner kostenlos?

Ja. Kostenlos, ohne Anmeldung – Schätzung, keine Gewerbesteuererklärung, keine Steuerberatung.

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