3D-Druck-Bauraum-Rechner
Passt das Modell in den Drucker? Modellmaße mit dem Bauraum vergleichen, auch gedreht, maximale Skalierung und nötige Teilung bei zu großen Modellen ermitteln.
Ein Modell passt, wenn eine seiner Ausrichtungen kleiner als der nutzbare Bauraum ist. Ein Teil von 240 × 120 × 80 mm passt nicht flach in einen Bauraum von 220 × 220 × 250 mm, aber aufrecht. Der Rechner prüft alle sechs Lagen und die größtmögliche Skalierung.
Erweiterte Optionen
Passt das Modell?
Ja
Empfohlene Lage mit kleinster Höhe: 120 × 80 × 240 mm
- Nutzbare Grundfläche
- 210 × 210 mm
- Passende Lagen
- 2 von 6
- Größtmögliche Skalierung
- 104,2 %
- Lage dafür
- 120 × 80 × 240 mm
So wurde gerechnet
- Nutzfläche: 220 mm − 2 × 5 mm = 210 mm
- Beste Lage: min(210 ÷ 120; 210 ÷ 80; 250 ÷ 240) = 104,2 %
Alle Berechnungen dienen der Orientierung und erfolgen ohne Gewähr. Tatsächliche Ergebnisse können je nach Material, Drucker und Einstellungen abweichen.
3D-Druck-Bauraum-Rechner: Wofür?
Passt das Teil überhaupt in deinen Drucker? Der Rechner prüft die sechs achsparallelen Lagen, berücksichtigt einen Rand und nennt, wie weit du skalieren oder teilen musst.
So funktioniert es
Der Rechner vergleicht die Hüllmaße des Modells in allen sechs achsparallelen Lagen mit dem Bauraum. Für die empfohlene Lage wählt er die geringste Höhe, weil sie meist kürzer dauert.
Schräg gestellte Modelle sind nicht berücksichtigt. Auf einer Diagonale kann noch mehr passen, das prüfst du im Slicer. Die beste Lage für Festigkeit und Oberfläche kann eine andere sein.
Formeln
| Größe | Formel |
|---|---|
| Passung | Modell ≤ Bauraum − 2 × Rand je Lage |
| Skalierung | min(X_B ÷ X_M; Y_B ÷ Y_M; Z_B ÷ Z_M) |
Genauigkeit und Annahmen
- Vereinfacht mit dem umschließenden Quader. Der tatsächlich nutzbare Bauraum kann durch Clips, Kameras oder Sperrbereiche kleiner sein.
Beispiel
| Eingabe | Wert |
|---|---|
| Modell: Breite | 240 mm |
| Modell: Tiefe | 120 mm |
| Modell: Höhe | 80 mm |
| Bauraum: Breite | 220 mm |
| Bauraum: Tiefe | 220 mm |
| Bauraum: Höhe | 250 mm |
| Rand je Seite für Brim und Skirt | 5 mm |
- Nutzfläche: 220 mm − 2 × 5 mm = 210 mm
- Beste Lage: min(210 ÷ 120; 210 ÷ 80; 250 ÷ 240) = 104,2 %
Passt das Modell?: Ja
In 3 Schritten
- Trage die Maße des Modells und den Bauraum ein.
- Lies ab, ob und in welcher Lage das Modell passt.
- Skaliere oder teile es sonst und prüfe das Ergebnis im Slicer.
Passende Rechner und Tools
- 3D-Modell-Skalierungsrechner – 3D-Modell skalieren: Skalierungsfaktor aus Ist- und Zielmaß, neue Abmessungen und wie stark Volumen, Material und Druckzeit dabei ungefähr steigen.
- Druckbett-Auslastungsrechner – Wie viele Teile passen aufs Druckbett? Anzahl im Raster, Flächennutzung und Abstand für rechteckige Teile auf eckigen und runden Betten berechnen.
- STL-Analyse: Volumen und Fehler prüfen – STL-Datei analysieren: Maße, Volumen, Oberfläche und offene Kanten eines 3D-Modells ermitteln, mit Gewichtsgrenze und Kosten. Lokal im Browser ohne Upload.
- Überhangwinkel-Rechner – Überhangwinkel berechnen: Winkel aus Auskragung und Höhe, Versatz je Schicht und Vergleich mit der 45-Grad-Regel, damit du Stützen vermeiden kannst.
- Alle Rechner und Tools zum 3D-Druck im Überblick
Unverbindliche Orientierung, keine fachliche, rechtliche oder steuerliche Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Was mache ich mit einem zu großen Modell?
Teile es im Slicer oder CAD-Programm und verbinde die Teile, zum Beispiel mit Passstiften. Die Teilung sollte möglichst nicht in einem belasteten Bereich liegen.
Kann ich das Modell schräg stellen?
Ja, oft passt es dann noch. Das braucht aber mehr Stützen und die Schichtrichtung ändert sich. Der Rechner berücksichtigt das nicht.
Warum ist ein Rand vorgesehen?
Brim, Skirt und eine Reinigungslinie brauchen Platz. Bei Multimaterial-Druck kommt oft noch ein Reinigungsturm hinzu.
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