3D-Druck-Amortisationsrechner
Lohnt sich ein 3D-Drucker? Amortisationsdauer aus Anschaffung, Ersparnis oder Deckungsbeitrag je Teil, Stückzahl und laufenden Kosten pro Monat berechnen.
Die Amortisationsdauer ist Anschaffung ÷ monatlicher Überschuss. Ein Drucker für 800 € plus 100 € Zubehör amortisiert sich bei 25 Teilen mit je 5 € Überschuss und 25 € Fixkosten im Monat in 9 Monaten. Das gilt nur, wenn die Stückzahl wirklich erreicht wird.
Verkaufspreis oder Kaufpreis der Alternative, abzüglich Material und Strom.
Wartung, Ersatzteile, Software.
Amortisation nach
9 Monaten
- Überschuss pro Monat
- 100,00 €
- Gesamte Anschaffung
- 900,00 €
- Teile bis zur Amortisation
- 225
- Gewinn nach 3 Jahren
- 2.700,00 €
So wurde gerechnet
- Überschuss: 5,00 € × 25 − 25,00 € = 100,00 €
- 900,00 € ÷ 100,00 € = 9 Monate
Alle Berechnungen dienen der Orientierung und erfolgen ohne Gewähr. Tatsächliche Ergebnisse können je nach Material, Drucker und Einstellungen abweichen.
3D-Druck-Amortisationsrechner: Wofür?
Wann hat sich der Drucker bezahlt gemacht? Ob du Teile verkaufst oder Ersatzteile selbst druckst: Der Rechner zeigt die Monate bis zur Gewinnschwelle.
So funktioniert es
Der Rechner teilt die Anschaffung durch den monatlichen Überschuss. Bei Hobbynutzern entspricht der Überschuss der Ersparnis gegenüber dem Kauf des fertigen Teils.
Ob du die Stückzahl wirklich erreichst, ist die entscheidende Frage. Prüfe das Ergebnis deshalb auch mit einer vorsichtigeren Annahme.
Formeln
| Größe | Formel |
|---|---|
| Überschuss | Ü = Überschuss je Teil × Teile − Fixkosten |
| Amortisation | Monate = Anschaffung ÷ Ü |
Genauigkeit und Annahmen
- Alle Standardwerte sind Beispiele. Zinsen, Steuern, Restwert und deine Arbeitszeit sind nicht eingerechnet.
Beispiel
| Eingabe | Wert |
|---|---|
| Anschaffung des Druckers | 800 € |
| Zubehör und Einrichtung | 100 € |
| Überschuss oder Ersparnis je Teil | 5 € |
| Teile pro Monat | 25 Stk. |
| Laufende Kosten pro Monat | 25 € |
- Überschuss: 5,00 € × 25 − 25,00 € = 100,00 €
- 900,00 € ÷ 100,00 € = 9 Monate
Amortisation nach: 9 Monaten
In 3 Schritten
- Trage die Anschaffungskosten ein.
- Schätze Überschuss je Teil, Stückzahl und laufende Kosten.
- Lies die Monate bis zur Amortisation ab und rechne vorsichtige Varianten durch.
Passende Rechner und Tools
- 3D-Druck-Maschinenstundensatz – Maschinenstundensatz für 3D-Drucker berechnen: Abschreibung, Wartung, Strom und Fläche je Druckstunde aus Kaufpreis, Nutzungsdauer und Auslastung.
- 3D-Druck-Gewinnrechner – 3D-Druck-Gewinn berechnen: Gewinn und Marge je Teil aus Verkaufspreis, Material, Maschinenzeit, Arbeit, Versand, Plattformgebühr und Umsatzsteuer.
- 3D-Druck-Farm-Kalkulator – 3D-Druck-Farm kalkulieren: Monatliche Kapazität, Umsatz, Kosten und Überschuss aus Druckerzahl, Auslastung, Umsatz je Druckstunde und Personalaufwand.
- 3D-Druck-Kostenrechner – 3D-Druck-Kosten berechnen: Selbstkosten je Teil aus Filament, Maschinenzeit, Strom, Arbeitszeit und Fehldrucken, mit Aufschlüsselung der einzelnen Posten.
- Alle Rechner und Tools zum 3D-Druck im Überblick
Passende Ratgeber
Unverbindliche Orientierung, keine fachliche, rechtliche oder steuerliche Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Lohnt sich ein 3D-Drucker privat?
Selten allein finanziell. Oft zählt der Nutzen: Ersatzteile, individuelle Halter und das Hobby selbst. Trage nur das ein, was du sonst wirklich gekauft hättest.
Warum ist meine Arbeitszeit nicht enthalten?
Um die Rechnung einfach zu halten. Wenn du sie bewerten willst, ziehe sie vom Überschuss je Teil ab. Dann wird die Dauer oft deutlich länger.
Was ist mit dem Restwert?
Er ist nicht enthalten. Einen Gebrauchtdrucker kannst du später eventuell verkaufen, das verkürzt die tatsächliche Amortisation etwas.
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