3D-Druck-Kostenrechner
3D-Druck-Kosten berechnen: Selbstkosten je Teil aus Filament, Maschinenzeit, Strom, Arbeitszeit und Fehldrucken, mit Aufschlüsselung der einzelnen Posten.
Die Selbstkosten sind Material, Maschinenzeit, Strom, Arbeit und Fehldruckanteil. Ein Teil mit 85 g, 5 Stunden Druckzeit und 15 Minuten Arbeit kostet mit den Beispielwerten rund 10,61 €. Die Arbeit ist hier der größte Posten und wird oft vergessen.
Beispielwert, ermittelbar mit dem Maschinenstundensatz-Rechner.
Rüsten, Nacharbeit und Verpacken.
Erweiterte Optionen
Zum Beispiel Einsätze, Schrauben oder Verpackung.
Frei gewählter Startwert, nimm deine eigene Erfahrung.
Selbstkosten je Teil
10,61 €
- Material
- 1,87 €
- Maschine
- 1,75 €
- Strom
- 0,21 €
- Arbeit
- 6,25 €
- Anteil für Fehldrucke
- 0,53 €
So wurde gerechnet
- Material: 85 g × 22,00 €/kg = 1,87 €
- Maschine: 5 h × 0,35 €/h = 1,75 €
- Strom: 0,12 kW × 5 h × 0,35 €/kWh = 0,21 €
- Arbeit: 15 min × 25,00 €/h = 6,25 €
- 10,08 € ÷ (1 − 5 %) = 10,61 €
Alle Berechnungen dienen der Orientierung und erfolgen ohne Gewähr. Tatsächliche Ergebnisse können je nach Material, Drucker und Einstellungen abweichen.
3D-Druck-Kostenrechner: Wofür?
Der Filamentpreis allein täuscht. Der Rechner führt alle Kosten eines gedruckten Teils zusammen und zeigt, wo das Geld wirklich hingeht.
So funktioniert es
Der Rechner addiert alle Kosten eines gelungenen Teils und teilt durch den Anteil gelungener Drucke. Bei 5 % Fehldrucken wird also durch 0,95 geteilt, nicht einfach 5 % aufgeschlagen.
So tragen die guten Teile die Kosten der missglückten. Gerechnet wird vereinfacht so, als ginge ein Fehldruck vollständig verloren.
Formeln
| Größe | Formel |
|---|---|
| Basis | Material + Maschine + Strom + Arbeit + Sonstiges |
| Selbstkosten | Basis ÷ (1 − Fehldruckquote) |
Genauigkeit und Annahmen
- Alle Standardwerte sind Beispiele. Trage Gewicht und Zeit aus deinem Slicer und deine eigenen Sätze ein.
Beispiel
| Eingabe | Wert |
|---|---|
| Gewicht je Teil | 85 g |
| Druckzeit je Teil | 5 h |
| Filamentpreis | 22 €/kg |
| Maschinensatz ohne Strom | 0,35 €/h |
| Arbeitszeit je Teil | 15 min |
| Dein Stundensatz | 25 €/h |
| Durchschnittliche Leistung | 120 W |
| Strompreis | 0,35 €/kWh |
| Sonstiges je Teil | 0 € |
| Fehldruckquote | 5 % |
- Material: 85 g × 22,00 €/kg = 1,87 €
- Maschine: 5 h × 0,35 €/h = 1,75 €
- Strom: 0,12 kW × 5 h × 0,35 €/kWh = 0,21 €
- Arbeit: 15 min × 25,00 €/h = 6,25 €
- 10,08 € ÷ (1 − 5 %) = 10,61 €
Selbstkosten je Teil: 10,61 €
In 3 Schritten
- Trage Gewicht und Druckzeit aus dem Slicer ein.
- Ergänze Filamentpreis, Maschinensatz und Arbeit.
- Prüfe die Aufschlüsselung und nutze die Selbstkosten für den Preis.
Passende Rechner und Tools
- Filament-Kosten-Rechner – Filamentkosten berechnen: Materialkosten eines 3D-Drucks aus Gewicht oder Länge, Rollenpreis und Rollengewicht, mit Preis pro Gramm und Meter.
- 3D-Druck-Maschinenstundensatz – Maschinenstundensatz für 3D-Drucker berechnen: Abschreibung, Wartung, Strom und Fläche je Druckstunde aus Kaufpreis, Nutzungsdauer und Auslastung.
- 3D-Druck-Verkaufspreis-Rechner – 3D-Druck-Verkaufspreis kalkulieren: Bruttopreis aus Selbstkosten, Wunschmarge, Versand, Plattformgebühr und Umsatzsteuer, mit Rückrechnung der Marge.
- 3D-Druck-Stromkosten-Rechner – 3D-Drucker Stromkosten berechnen: Verbrauch in kWh und Kosten je Druck, Monat und Jahr aus durchschnittlicher Leistung, Druckdauer und Strompreis.
- Alle Rechner und Tools zum 3D-Druck im Überblick
Passende Ratgeber
- Was kostet 1 Stunde 3D-Druck? Rechnung mit Material und Strom
- Wo kann ich als Privatperson 3D-drucken lassen?
Unverbindliche Orientierung, keine fachliche, rechtliche oder steuerliche Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Was kostet ein 3D-Druck ungefähr?
Das hängt von Größe, Material und Zeit ab. Kleine Teile kosten nur wenige Cent Material, mit Arbeitszeit und Maschine können die Selbstkosten aber deutlich höher liegen.
Muss ich meine Arbeitszeit einrechnen?
Für den Hobbygebrauch nicht unbedingt, für den Verkauf unbedingt. Trage bei reinem Hobbydruck einfach 0 Minuten ein.
Warum wird durch die Quote geteilt?
Weil für jedes gute Teil rechnerisch mehr als ein Teil gedruckt werden muss. Bei 20 % Fehlern brauchst du 1,25 Drucke je gutem Teil, nicht 1,2.
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