3D-Druck-Maschinenstundensatz

Maschinenstundensatz für 3D-Drucker berechnen: Abschreibung, Wartung, Strom und Fläche je Druckstunde aus Kaufpreis, Nutzungsdauer und Auslastung.

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Der Maschinenstundensatz verteilt Anschaffung und laufende Kosten auf die Druckstunden. Ein Drucker für 800 € über 3 Jahre mit 1.000 Druckstunden pro Jahr, 80 € Wartung jährlich und 4,2 ct Strom je Stunde kostet rund 0,39 € je Stunde.

Erweiterte Optionen

Auf das durchschnittlich gebundene Kapital.

Maschinenstundensatz

0,39 €/h

Abschreibung
0,27 €/h
Wartung
0,08 €/h
Strom
0,04 €/h
Kosten pro Jahr
388,67 €

So wurde gerechnet

  1. Abschreibung: (800,00 € − 0,00 €) ÷ 3.000 h = 0,27 €/h
  2. Wartung: 80,00 € ÷ 1.000 h = 0,08 €/h
  3. Strom: 0,12 kW × 0,35 €/kWh = 0,04 €/h

Alle Berechnungen dienen der Orientierung und erfolgen ohne Gewähr. Tatsächliche Ergebnisse können je nach Material, Drucker und Einstellungen abweichen.

3D-Druck-Maschinenstundensatz: Wofür?

Wer Druckzeit fair kalkulieren will, muss wissen, was eine Stunde an der Maschine kostet. Der Satz ist ohne Arbeitszeit und Material gerechnet und fließt in deine Preise ein.

So funktioniert es

Der Stundensatz ist die Summe aller festen und laufenden Maschinenkosten je tatsächlicher Druckstunde. Je höher die Auslastung, desto niedriger fällt er aus.

Die Nutzungsdauer ist hier eine betriebswirtschaftliche Annahme. Für die Steuer gelten eigene Regeln, die der Rechner nicht abbildet.

Formeln

GrößeFormel
Abschreibung(Kaufpreis − Restwert) ÷ (Jahre × Stunden pro Jahr)
Zinsen(Kaufpreis + Restwert) ÷ 2 × Zinssatz ÷ Stunden pro Jahr
SatzAbschreibung + Zinsen + Wartung + Strom + Sonstiges

Genauigkeit und Annahmen

  • Alle Standardwerte sind Beispiele. Arbeitszeit und Material sind nicht enthalten. Steuerliche Abschreibungsregeln bleiben unberücksichtigt.

Beispiel

EingabeWert
Anschaffungspreis800 €
Nutzungsdauer3 Jahre
Druckstunden pro Jahr1.000 h
Wartung und Ersatzteile pro Jahr80 €
Durchschnittliche Leistung120 W
Strompreis0,35 €/kWh
Restwert am Ende0 €
Kalkulatorischer Zins0 %
Fläche und Sonstiges pro Jahr0 €
  1. Abschreibung: (800,00 € − 0,00 €) ÷ 3.000 h = 0,27 €/h
  2. Wartung: 80,00 € ÷ 1.000 h = 0,08 €/h
  3. Strom: 0,12 kW × 0,35 €/kWh = 0,04 €/h

Maschinenstundensatz: 0,39 €/h

In 3 Schritten

  1. Trage Kaufpreis, Nutzungsdauer und erwartete Druckstunden ein.
  2. Ergänze Wartung und unter „Erweiterte Optionen“ weitere Kosten.
  3. Übernimm den Stundensatz in deine Kalkulation.

Passende Rechner und Tools

  • 3D-Druck-Kostenrechner – 3D-Druck-Kosten berechnen: Selbstkosten je Teil aus Filament, Maschinenzeit, Strom, Arbeitszeit und Fehldrucken, mit Aufschlüsselung der einzelnen Posten.
  • 3D-Druck-Amortisationsrechner – Lohnt sich ein 3D-Drucker? Amortisationsdauer aus Anschaffung, Ersparnis oder Deckungsbeitrag je Teil, Stückzahl und laufenden Kosten pro Monat berechnen.
  • 3D-Druck-Stromkosten-Rechner – 3D-Drucker Stromkosten berechnen: Verbrauch in kWh und Kosten je Druck, Monat und Jahr aus durchschnittlicher Leistung, Druckdauer und Strompreis.
  • Werkstatt-Stundensatz-Rechner – Werkstatt-Stundensatz berechnen: kostendeckender Satz aus Personal-, Gemein- und Maschinenkosten, produktiven Stunden und Gewinnaufschlag für den Handwerksbetrieb.
  • Alle Rechner und Tools zum 3D-Druck im Überblick

Unverbindliche Orientierung, keine fachliche, rechtliche oder steuerliche Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Häufige Fragen

Wie viele Druckstunden pro Jahr sind realistisch?

Das hängt ganz von deiner Nutzung ab. Rechne mit tatsächlichen Druckstunden und nicht mit der theoretisch möglichen Laufzeit. Das Druckerprotokoll liefert oft die genauen Zahlen.

Warum ist die Auslastung so wichtig?

Weil sich die Anschaffung auf weniger Stunden verteilt, wenn der Drucker selten läuft. Halbierst du die Stunden, verdoppelt sich die Abschreibung je Stunde.

Ist Arbeitszeit im Stundensatz enthalten?

Nein. Rüsten, Nacharbeit und Verpackung rechnest du mit deinem eigenen Stundensatz getrennt. Der 3D-Druck-Kostenrechner führt alles zusammen.

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