SEO-Checker
SEO-Check für eine Seite: Titel, Description, Überschriften, Bilder, Indexierung, robots.txt und Sitemap prüfen – mit Score, optionalem Keyword und konkreten Hinweisen.
Der SEO-Checker prüft eine einzelne Seite auf die wichtigsten On-Page-Faktoren: Titel, Meta-Description, Überschriften, Text, Bilder, Links, Indexierung, robots.txt, Sitemap und Antwortzeit. Mit optionalem Keyword zeigt er, ob es in Titel, H1 und Text vorkommt. Ergebnis: ein Score von 0 bis 100 mit konkreten Hinweisen. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Geprüft wird das HTML, das der Server ausliefert – ohne JavaScript auszuführen. Die Adresse wird dafür von unserem Server abgerufen, aber nicht gespeichert.
Was macht der SEO-Checker?
Der SEO-Checker ruft eine Seite so ab, wie es ein Suchmaschinen-Crawler tut, und prüft, ob die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung stimmen: Ist die Seite indexierbar? Hat sie einen aussagekräftigen Titel? Ist der Inhalt sauber gegliedert? Jeder Befund sagt, was gefunden wurde und was du ändern kannst. Am Ende steht ein Score von 0 bis 100.
Was wird geprüft?
| Bereich | Prüfungen | Richtwerte |
|---|---|---|
| Titel & Meta-Angaben | Seitentitel, Meta-Description, Open Graph, Sprache | Titel 30–60 Zeichen, Description 70–160 Zeichen |
| Inhalt & Struktur | H1, Überschriften-Ebenen, Textmenge, alt-Attribute, interne Links | genau eine H1, keine Ebenensprünge, ab 300 Wörtern unkritisch |
| Technik & Indexierung | HTTPS, noindex, robots.txt, XML-Sitemap, Canonical, Viewport, Weiterleitungen, Antwortzeit, Komprimierung, strukturierte Daten | Antwort unter 1 s, höchstens eine Weiterleitung |
| Keyword (optional) | Vorkommen in Titel, H1, Description, Adresse, Textanfang und Text | höchstens rund 3 % der Wörter |
Die Längen sind Richtwerte, keine Regeln von Google. Suchmaschinen schneiden nach Pixelbreite ab, nicht nach Zeichenzahl – mit 60 und 160 Zeichen liegst du in den meisten Fällen innerhalb der Anzeige.
So liest du das Ergebnis
- Fehler zuerst. Ein
noindex, eine Sperre in der robots.txt oder ein fehlender Titel wiegen schwerer als alles andere. - Dann die Warnungen. Sie kosten selten das Ranking, aber oft Klicks – etwa eine abgeschnittene Description.
- Erneut prüfen. Nach der Änderung die Seite noch einmal laufen lassen.
Der Score: Gewichtung
| Gewicht | Prüfungen |
|---|---|
| 5 | Seitentitel, Indexierung (noindex) |
| 4 | Meta-Description, H1, robots.txt-Sperre |
| 3 | HTTPS, Keyword im Titel |
| 2 | Textmenge, Bilder, Canonical, Viewport, Antwortzeit, Keyword in H1 und Text |
| 1 | alle übrigen |
Bestanden zählt voll, eine Warnung halb, ein Fehler nicht. 80 Punkte und mehr gelten als gut, 50 bis 79 als ausbaufähig, darunter als kritisch.
Grenzen des Tools
- Eine Seite pro Prüfung. Es wird nicht die ganze Website gecrawlt.
- Kein JavaScript. Inhalte, die erst im Browser entstehen, sieht der Checker nicht.
- Keine Backlinks, keine Rankings. Dafür ist die Google Search Console die richtige Quelle.
- Keine Ladezeit im Browser. Gemessen wird nur, wie schnell der Server das HTML liefert.
- Keine inhaltliche Bewertung. Ob der Text die Suchanfrage wirklich beantwortet, kann nur ein Mensch beurteilen.
Beispiel
Ein Handwerksbetrieb prüft seine Leistungsseite mit dem Keyword „Badsanierung Köln“. Der Checker meldet: Titel 78 Zeichen (zu lang), keine Meta-Description, zwei H1-Überschriften, 9 von 14 Bildern ohne alt-Attribut, Keyword fehlt in der H1. Nach einer halben Stunde Arbeit – Titel gekürzt, Description geschrieben, eine H1 zur H2 gemacht, Bilder beschrieben – sind alle fünf Befunde erledigt.
Verwandte Tools
Wie ein geteilter Link mit Bild und Text aussieht, zeigt der Metadaten-Checker – dort kannst du Titel und Description auch bearbeiten und als Code exportieren. Regeln und Sitemap-Einträge der robots.txt prüfst du im robots.txt-Prüfer. Kampagnen-Links baust du mit dem UTM-Link-Builder.
Häufige Fragen
Was prüft der SEO-Checker?
On-Page-Faktoren einer einzelnen Seite: Seitentitel und Meta-Description mit Länge, Open-Graph-Angaben, Sprache, H1 und Überschriften-Gliederung, Textmenge, alt-Attribute der Bilder, interne Links, HTTPS, noindex, robots.txt, XML-Sitemap, Canonical, Viewport, Weiterleitungen, Antwortzeit, Komprimierung und strukturierte Daten.
Wie entsteht der SEO-Score?
Jede Prüfung hat ein Gewicht von 1 bis 5. Bestanden zählt voll, eine Warnung halb, ein Fehler gar nicht. Der Score ist die erreichte Summe geteilt durch die mögliche, in Prozent. Titel und Indexierbarkeit wiegen am schwersten, Details wie Komprimierung am wenigsten.
Bedeutet ein Score von 100 Platz 1 bei Google?
Nein. Der Score zeigt, ob die technischen und formalen Grundlagen stimmen. Ob eine Seite gut rankt, hängt vor allem davon ab, wie gut sie die Suchanfrage beantwortet, wie stark die Konkurrenz ist und wie viele andere Seiten auf sie verweisen. Das kann kein Checker messen.
Wofür ist das Keyword-Feld?
Gibst du ein Keyword an, prüft der Checker zusätzlich, ob es im Seitentitel, in der H1, in der Meta-Description, in der Adresse, am Textanfang und im Text vorkommt, und warnt bei auffällig hoher Häufigkeit. Ohne Keyword entfallen diese Prüfungen und fließen nicht in den Score ein.
Warum findet der Checker weniger Text, als ich im Browser sehe?
Er liest das HTML, das der Server ausliefert, und führt kein JavaScript aus. Baut eine Seite ihre Inhalte erst im Browser auf, sind Überschriften und Text für den Checker nicht sichtbar. Google rendert JavaScript zwar, aber verzögert – serverseitig ausgeliefertes HTML ist die sichere Variante.
Prüft das Tool Backlinks, Domain Authority oder Rankings?
Nein. Dafür braucht es große Link- und Suchdatenbanken kommerzieller Anbieter. Deine tatsächlichen Suchanfragen, Klicks und Positionen siehst du kostenlos in der Google Search Console.
Wird meine ganze Website gecrawlt?
Nein, nur die eingegebene Seite sowie robots.txt und, falls nötig, /sitemap.xml derselben Domain. Für weitere Unterseiten startest du jeweils eine neue Prüfung.
Ist die Antwortzeit dasselbe wie die Ladezeit?
Nein. Gemessen wird, wie lange unser Server braucht, um das HTML abzurufen. Bilder, Skripte und das Rendern im Browser sind nicht enthalten. Für Core Web Vitals nutzt du PageSpeed Insights oder den Bericht in der Search Console.
Stimmt etwas nicht auf dieser Seite? – wir schauen uns das an.