Minijob-Kosten-Rechner für Arbeitgeber

Was ein Minijob 2026 den Arbeitgeber kostet – Pauschalen Gewerbe vs. Privathaushalt, Umlagen und Pauschsteuer, als Richtwert ohne Gewähr.

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Der Minijob-Kosten-Rechner schätzt, was dich ein 603-€-Job 2026 als Arbeitgeber kostet: im Gewerbe rund 31 % Pauschalen extra, im Privathaushalt rund 15 %. Beispiel: 603 € brutto gewerblich liegen oft um 790 € Gesamtkosten. Richtwert ohne Gewähr, kostenlos.

Mindestlohn 2026: 13,90 € – für die Stunden-Obergrenze.

603,00 € brutto · Gewerbe

790,95 €

Gesamtkosten / Monat für dich als Arbeitgeber

KV-Pauschale
78,39 €
RV-Pauschale
90,45 €
Umlagen + U3
7,05 €
Steuer / UV
12,06 €

AN-RV 21,71 € · Auszahlung grob 581,29 € · max. 43,38 Std./Monat zum eingegebenen Lohn · UV (BG) nicht in der Summe

Was kostet ein Minijob den Arbeitgeber?

Neben dem vereinbarten Verdienst zahlst du Pauschalen an die Minijob-Zentrale: Kranken- und Rentenversicherung, Umlagen U1/U2, oft 2 % Pauschsteuer. Im Gewerbe sind das 2026 rund 31 % extra, im Privathaushalt rund 15 % inklusive Unfallversicherung.

Pauschalen 2026

AbgabeGewerbePrivathaushalt
Krankenversicherung13 %5 %
Rentenversicherung15 %5 %
U1 / U20,80 % / 0,22 %0,80 % / 0,22 %
Insolvenzgeldumlage0,15 %–
Pauschsteuer2 %2 %
UnfallversicherungBG, variabel1,60 %

In 3 Schritten rechnen

  1. Gewerbe oder Privathaushalt wählen.
  2. Monatsverdienst eintragen – die Grenze 2026 liegt bei 603,00 €.
  3. Gesamtkosten ablesen und mit der Minijob-Zentrale abgleichen.

Beispiel

  • 603 € gewerblich, mit Pauschsteuer: grob 790 € Gesamtkosten, ohne BG.
  • Dieselbe Stelle im Haushalt: deutlich weniger Abgaben, plus möglicher Steuerbonus nach § 35a EStG.

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Alle Angaben ohne Gewähr. Keine sozialrechtliche oder Steuerberatung. Stand der Sätze: 2026, vor der Nutzung an der Minijob-Zentrale prüfen.

Häufige Fragen

Was kostet ein Minijob den Arbeitgeber 2026?

Im Gewerbe kommen auf 603 € brutto Pauschalen von rund 31 % dazu (KV 13 %, RV 15 %, Umlagen, oft 2 % Pauschsteuer) – grob 790 € Gesamtkosten, ohne Berufsgenossenschaft. Im Privathaushalt liegen die Abgaben bei rund 15 %.

Was ist der Unterschied zwischen Gewerbe und Privathaushalt?

Gewerbliche Arbeitgeber zahlen höhere KV- und RV-Pauschalen (13 % / 15 %). Private Haushalte nutzen das Haushaltsscheck-Verfahren mit 5 % / 5 % plus 1,60 % Unfallversicherung. Insolvenzgeldumlage fällt im Haushalt nicht an.

Zahlt der Minijobber selbst etwas?

Standard ist der Eigenanteil zur Rentenversicherung: 3,6 % im Gewerbe, 13,6 % im Haushalt. Auf Antrag ist eine Befreiung möglich – dann kommt das volle Brutto an. Die Arbeitgeber-Pauschale bleibt.

Muss ich 2 % Pauschsteuer zahlen?

Die einheitliche Pauschsteuer nach § 40a EStG ist üblich und im Rechner vorausgewählt. Alternativ kannst du individuell nach ELStAM abrechnen – dann setzt du den Haken ab.

Kann ich Minijob-Kosten von der Steuer absetzen?

Im Privathaushalt oft ja: 20 % der Aufwendungen als haushaltsnahe Beschäftigung, höchstens 510 € im Jahr (§ 35a EStG). Der Rechner zeigt eine grobe Jahresersparnis. Gewerbliche Lohnkosten sind Betriebsausgaben – andere Logik.

Ist der Rechner eine Abrechnung für die Minijob-Zentrale?

Nein. Es ist ein kostenloser Richtwert ohne Anmeldung – keine Meldung, keine Beratung, Angaben ohne Gewähr. Verbindlich sind Minijob-Zentrale und deine Lohnabrechnung.

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