Layerhöhen-Rechner
Layerhöhe berechnen: Sinnvolle Schichthöhen zum Düsendurchmesser, Obergrenze von 80 % und auf Wunsch die nächste Höhe, die zum Z-Schritt deines Druckers passt.
Die Layerhöhe sollte unter 80 % des Düsendurchmessers bleiben. Bei einer 0,4-mm-Düse sind das höchstens rund 0,32 mm. Kleinere Schichten zeigen feinere Details, verlängern aber den Druck. Mit bekanntem Z-Schritt lässt sich die Höhe passend runden.
Erweiterte Optionen
Optional. Zum Beispiel Steigung der Z-Achse ÷ Schritte je Umdrehung. Bei 8 mm und 200 Vollschritten sind das 0,04 mm.
Layerhöhe im Verhältnis zur Düse
50 %
Innerhalb der Empfehlung von höchstens 80 % des Düsendurchmessers.
- Obergrenze (80 %)
- 0,32 mm
- Schichten im Modell
- 250
- Schichten bei halber Höhe
- 500
So wurde gerechnet
- 0,2 mm ÷ 0,4 mm = 50 %
- Obergrenze: 0,4 mm × 0,8 = 0,32 mm
Alle Berechnungen dienen der Orientierung und erfolgen ohne Gewähr. Tatsächliche Ergebnisse können je nach Material, Drucker und Einstellungen abweichen.
Layerhöhen-Rechner: Wofür?
Ist deine Wunsch-Layerhöhe für die Düse geeignet? Der Rechner prüft das und zeigt, wie sich die Höhe auf Schichtanzahl und Druckzeit auswirkt.
So funktioniert es
Prusa empfiehlt, unter 80 % des Düsendurchmessers zu bleiben. Höhere Schichten lassen sich schlechter aufeinanderdrücken und haften schlechter. Größer als die Düse darf die Schicht gar nicht sein.
Der Z-Schritt ist die kleinste Bewegung der Z-Achse im Vollschritt. Höhen als Vielfaches davon können die Oberfläche auf manchen Druckern gleichmäßiger machen; bei vielen modernen Druckern ist der Effekt gering.
Formeln
| Größe | Formel |
|---|---|
| Verhältnis | Layerhöhe ÷ Düse × 100 % |
| Obergrenze | Düse × 0,8 |
| Z-Raster | runde(Layerhöhe ÷ Z-Schritt) × Z-Schritt |
Genauigkeit und Annahmen
- Die Obergrenze ist eine Empfehlung von Prusa und kein Grenzwert für jede Düse. Die passende Höhe hängt auch von Material und Volumenstrom ab.
Beispiel
| Eingabe | Wert |
|---|---|
| Düsendurchmesser | 0,4 mm |
| Wunsch-Layerhöhe | 0,2 mm |
| Modellhöhe | 50 mm |
- 0,2 mm ÷ 0,4 mm = 50 %
- Obergrenze: 0,4 mm × 0,8 = 0,32 mm
Layerhöhe im Verhältnis zur Düse: 50 %
In 3 Schritten
- Trage Düsendurchmesser und Wunsch-Layerhöhe ein.
- Ergänze die Modellhöhe, um die Schichten zu vergleichen.
- Runde die Höhe bei Bedarf auf das Z-Raster.
Passende Rechner und Tools
- Schichtanzahl-Rechner – Schichtanzahl berechnen: Anzahl der Layer aus Modellhöhe, Layerhöhe und erster Schicht, mit tatsächlicher Druckhöhe und Abweichung vom Modell.
- Linienbreiten-Rechner – Linienbreite berechnen: Extrusionsbreite und Abstand der Bahnen aus Düse und Layerhöhe, mit der tatsächlichen Wandstärke bei mehreren Perimetern.
- Volumenstrom-Rechner – Volumenstrom berechnen: mm³/s aus Linienbreite, Layerhöhe und Druckgeschwindigkeit, mit Filamentvorschub und Vergleich zur Grenze deines Hotends.
- Druckzeit-Schätzer – 3D-Druck-Dauer schätzen: Näherung der Druckzeit aus Gewicht oder Volumen, mittlerem Volumenstrom und Schichtwechseln, wenn noch keine Slicer-Daten vorliegen.
- Alle Rechner und Tools zum 3D-Druck im Überblick
Unverbindliche Orientierung, keine fachliche, rechtliche oder steuerliche Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Welche Layerhöhe passt zu einer 0,4-mm-Düse?
Häufig werden 0,2 mm verwendet. Prusa nennt rund 0,32 mm als Obergrenze. Für feine Details gehst du tiefer und nimmst längere Druckzeiten in Kauf.
Macht eine kleinere Layerhöhe das Teil stabiler?
Nicht automatisch. Sie verbessert vor allem schräge Oberflächen. Die Festigkeit hängt auch von Temperatur, Material und Wandzahl ab und sollte für wichtige Teile getestet werden.
Was sind Magic Numbers?
So werden Layerhöhen genannt, die ein Vielfaches des Z-Vollschritts sind. Ob du einen Unterschied siehst, hängt vom Drucker ab, ein Testdruck zeigt es.
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