Welches ist der beste Drucker, wenn man wenig druckt?

Für Wenigdrucker ist meist ein Laserdrucker am sinnvollsten, weil er nicht eintrocknet. Welche Geräte passen, was bei Fotos gilt und wann du gar keinen brauchst.

Kleiner weißer Drucker in einem hellen Wohnraum am Fenster
Bild möglicherweise ganz oder teilweise KI-generiert.

Wer wenig druckt, ist meist mit einem Laserdrucker am besten bedient. Laut Stiftung Warentest trocknen seine Druckköpfe nicht ein, während Tintendrucker auch ohne Druckauftrag Tinte zum Spülen verbrauchen. Brauchst du nur selten Fotos, kann ein kleiner Tintendrucker passen. Bei sehr wenigen Seiten reicht vielleicht der Copyshop.

Hinweis: Dieser Ratgeber behandelt Papierdrucker, nicht 3D-Drucker.

Warum Laser für seltenes Drucken besser passt

Die Stiftung Warentest erklärt es so: Die Druckköpfe von Laserdruckern trocknen nicht ein. Tintendrucker spülen dagegen regelmäßig Tinte durch die Düsen, damit sie nicht verstopfen. Sie verbrauchen also auch dann Tinte, wenn du nichts druckst. Für Wenigdrucker ist das besonders ärgerlich.

Welcher Drucker zu deinem Bedarf passt

Dein BedarfSinnvolle WahlBeispiel aus dem Warentest 8/2026
Fast nur TextSchwarz-Weiß-LaserKyocera Ecosys PA4000wx, Canon i-Sensys LBP246dw II
Dokumente mit etwas FarbeFarblaserModell je nach Bedarf vergleichen
Hin und wieder FotosKleiner TintendruckerCanon Pixma TS4150i (Tintenkosten: befriedigend)
Nur wenige Seiten im JahrVielleicht gar kein GerätCopyshop oder Bibliothek

Testnoten über produkte-im-test.de, die vollständigen Ergebnisse sind bei test.de kostenpflichtig. Wir haben die Geräte nicht selbst geprüft.

Nachteile des Lasers

Laserdrucker sind meist teurer und sperriger. Für Fotos sind sie schlechter geeignet und randlos drucken sie nicht. Die Stiftung Warentest sieht außerdem größere Umweltauswirkungen bei der Herstellung. Eine Gesundheitsgefahr durch Laserdrucker haben Behörden laut ihrem Bericht bisher nicht belegt.

Wenn es doch Tinte sein soll

  1. Regelmäßig etwas drucken: Eine bunte Testseite alle paar Wochen hält die Düsen in Bewegung. Eine feste Vorgabe gibt es nicht, die Bedienungsanleitung kann Hinweise geben.
  2. Richtig ausschalten: Nutze die Taste am Gerät. So fährt der Druckkopf in seine Parkposition.
  3. Tintentank überdenken: Der hohe Kaufpreis lohnt sich bei wenigen Seiten kaum.
  4. Abo prüfen: Ein Seitenabo kann bei sehr geringer Menge unnötig sein. Rechne es mit deiner Seitenzahl durch.

Eine einfache Rechnung vor dem Kauf

Du druckst 100 Seiten im Jahr. Ein Laser für 150 € kostet über fünf Jahre allein durch den Kauf 30 € pro Jahr. Für einen Copyshop könntest du dafür, angenommen 15 Cent je Seite, 200 Seiten pro Jahr drucken. Wer nur selten druckt, sollte also ehrlich rechnen. Alle Zahlen sind Beispiele.

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Alle Angaben ohne Gewähr. Testdaten teils aus Sekundärquelle. Stand: Oktober 2026.

Häufige Fragen

Trocknet Tinte wirklich ein?

Das kann bei seltener Nutzung passieren. Tintendrucker spülen deshalb regelmäßig ihre Düsen, was auch Tinte verbraucht.

Wie oft sollte ich einen Tintendrucker benutzen?

Eine feste Regel gibt es nicht. Viele Ratgeber empfehlen eine Testseite alle paar Wochen. Schau auch in die Bedienungsanleitung.

Ist ein Farblaser für Wenigdrucker sinnvoll?

Wenn du Farbe in Dokumenten brauchst, ja. Für Fotos bleibt Tinte meist besser.

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